<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!DOCTYPE rss SYSTEM "http://www.silmaril.ie/software/rss2.dtd">
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <title>Kunsthalle Basel: Ausstellungen (Deutsch)</title>
    <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen</link>
    <description>Kunsthalle Basel: Ausstellungen (Deutsch)</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>16. Jan–14. Mrz: Jos de Gruyter &amp; Harald Thys – PROJEKT 13</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/aktuell/88</link>
      <description>Vernissage: Freitag, 15. Januar 2010, 19 Uhr
Pressebesichtigung: Freitag, 15. Januar 2010, 12 Uhr

Die Kunsthalle Basel freut sich, die erste umfassende Ausstellung der belgischen Künstler Jos de …</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Freitag, 15. Januar 2010, 19 Uhr<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 15. Januar 2010, 12 Uhr</p>

<p>Die Kunsthalle Basel freut sich, die erste umfassende Ausstellung der belgischen Künstler <strong>Jos de Gruyter</strong> (* 1965, Geel) und <strong>Harald Thys</strong> (*1966, Wilrijk) in der Schweiz mit dem Titel <strong>PROJEKT 13</strong> zu präsentieren.  </p>

<p>Seit den 1980er Jahren arbeiten die beiden Künstler zusammen und haben ein faszinierendes Werk entwickelt, das Filme, Fotografien und Performances umfasst. Den Figuren in ihren Filmen und Fotografien ist derselbe Zustand autistischer Entfremdung gemeinsam, die sie voneinander wie auch von ihrer Umgebung trennt. Gefangen in ihren Handlungen und selber ohne Einfühlungsvermögen handelnd, haben sie eine andere Ebene der Interaktion erreicht, in der spirituelle Kräfte vorherrschen. In dieser parallelen Welt sind Innen und Aussen voneinander weggerückt.  </p>

<p>In den Werken von de Gruyter und Thys ist die Vorstellung von geschlossenen Systemen auf direkt physische Art verdeutlicht. Für ihre Ausstellung bei Le Plateau in Paris (2007) liessen die Künstler den gesamten Ausstellungsraum einschliesslich der Fenster grau streichen und isolierten den Betrachter von der Aussenwelt. Auf ähnliche Weise verwendeten die Künstler für die 5. berlin biennale (2008) industrielle Türen, um den Kellerraum, in dem ihr Video gezeigt wurde, deutlich vom Rest der Ausstellung abzugrenzen. Zuletzt haben die Künstler die Ausstellungsräume von Culturgest in Lissabon – einer Kulturstiftung, die sich in einer Bank befindet – so transformiert, dass sich die vordergründigen Grenzen zwischen den zwei Institutionen auflösten. Um ihren Untergrund und ihre Sockel zu bedecken, benutzten sie den gleichen PVC-Boden wie in der Bank.  </p>

<p>Für die Kunsthalle Basel haben de Gruyter und Thys ein Ausstellungskonzept entwickelt, das nicht nur die Aussenwelt auf Distanz hält, sondern auch die Besucher vereinzelt. Die Ausstellungsstruktur besteht aus einer grossen Anzahl hölzerner Trennwände, die in regelmässiger Anordnung in den Ausstellungsräumen verteilt sind und ein Labyrinth bilden, das den umhergehenden Besuchern den Blick aufeinander verstellt. Auf diesen Stellwänden zeigen de Gruyter und Thys ungefähr 500 neue Zeichnungen auf Papier. Der Ursprung dieser Zeichnungen liegt in einem „schmutzigen, dunklen Gemisch gefundener Bilder von allem und nichts“, von Flugzeugen, Eröffnungen, Amateurtheatern und Tieren bis hin zu Gebäuden, Töpfen und Pfannen, Sonnenbrillen und Geschirr. Die Künstler haben diese Bilder akribisch und sorgfältig wie Mönche nachgezeichnet, um eine idiosynkratische Enzyklopädie von Bildern zu schaffen: ein zeitaufwändiges Projekt, worauf der Ausstellungstitel PROJEKT 13 verweist. De Gruyter und Thys beschreiben es als „Projekt einer nicht definierbaren Gruppe von Technokraten – eine höhere Instanz – die zurückblickt auf das Leben auf der Erde und alles aufzeichnet, was sie findet“.  </p>

<p>In dieser inszenierten Welt überwiegt die Farbe Weiss, welche alle Unterschiede aufhebt. Alle Bilder sind gleich behandelt und wurden mit demselben weichen Bleistift auf weisses Papier übertragen. Ähnlich neutral sind die enigmatischen, weissen männlichen Köpfe, die auf hohen weissen Sockeln über der Zeichnungsausstellung thronen und mit einem versteinerten, überzeitlichen Blick auf die weissen Ausstellungswände starren. Es handelt sich um zwei Variationen von „De Drie Wijsneuzen van Erembodegem“ (Die Drei Naseweise von Erembodegem), die ursprünglich als Kreisverkehr-Skulptur in der Nähe des Dorfes Erembodegem in Flandern konzipiert wurden. Diese Köpfe beobachten auch die Ausstellungsbesucher und erwidern deren Blicke ebenso wie es die Figuren auf einigen der Zeichnungen tun. In der künstlerischen Arbeit von de Gruyter und Thys ist diese Konzentration auf den Akt des Sehens ein wiederkehrendes Element, das verschiedene Formen annimmt und in Personen, Tieren und Dingen gleichermassen präsent ist: passiv, aggressiv, mal nach innen dann nach aussen gerichtet, bedrohlich, beängstigend.  </p>

<p>Die Ausstellung führt die Besucher zu einem Film, der im letzten Raum in einem eigens eingerichteten Auditorium mit enormem Projektor, übergrosser Leinwand und Reihen von Bänken, ähnlich denen in protestantischen Kirchen, gezeigt wird. Der monströse Beamer steht erhöht über den Besuchern und wird in ähnlicher Weise belebt wie die plastischen Köpfe. Der Film ist eine Studie des Verhältnisses der wirklichen Welt zu der parallelen Welt und der Frage nach der gegenseitigen Beeinflussung. Der Film unterstützt den hypothetischen Ansatz, die parallele Welt eindimensional darzustellen. Es ist eine Welt, in der Raum und Zeit von anderer Art sind, eine eindimensionale, weisse Welt ohne Licht und Schatten.  </p>

<p>Die Ausstellung wurde mit Sachleistungen unterstützt von  <a href="http://vidisquare.be/">Vidi-Square</a>  </p>

<p>&#38;lt; Online-Artikel zur Ausstellung auf <a href="http://www.art-magazin.de/kunst/25725/jos_de_gruyter_und_harald_thys_kunsthalle_basel">art magazin</a>  </p>

<p>&#38;lt; Online-Artikel zur Ausstellung auf <a href="http://www.artline.org/?p=detail&#38;amp;id=10493&#38;amp;back=home&#38;amp;L=0">regioartline</a>  </p>

<p><strong>Jos de Gruyter</strong> und <strong>Harald Thys’</strong> Arbeiten waren kürzlich in Einzelausstellungen bei Culturgest, Lissabon; Kaleidoscope, Mailand; Pro Choice, Wien; Dépendance, Brüssel (alle 2009); Isabella Bortolozzi, Berlin (2008); Frac Ile-de-France/le Plateau (Doppelausstellung mit François Curlet), Paris (2007) und Meddelheim Museum, Antwerpen (2002) zu sehen. Die Künstler nahmen an zahlreichen Gruppenausstellungen  teil, darunter: The Filmic Conventions, FormContent, London; All That is Solid Melts into Air/The Thing, MUHKA, Antwerpen; Un scene, Wiels; The Invisible Hand, Sommer Contemporary Art project space, Tel Aviv; Künstlerhaus Stuttgart (alle 2009); Manifesta 7, Trento; When Things Cast No Shadow – 5. berlin biennale für zeitgenössische kunst, Berlin (beide 2008); The Go-Between, de Appel, Amsterdam (2007); La Belgique Visionaire, Bozar, Brüssel (2005); Marking the Territory, Irish Museum of Modern Art, Dublin (2001).</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>07. Feb–05. Apr: Nasreen Mohamedi – Notes. Reflections on Indian Modernism</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/aktuell/89</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 6. Februar 2010, 19 Uhr
Pressebesichtigung: Freitag, 5. Februar 2010, 11-13 Uhr

Die Kunsthalle Basel ist stolz, Nasreen Mohamedi: Notes – Reflections on Indian Modernism …</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 6. Februar 2010, 19 Uhr<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 5. Februar 2010, 11-13 Uhr</p>

<p>Die Kunsthalle Basel ist stolz, <strong>Nasreen Mohamedi: Notes – Reflections on Indian Modernism (Betrachtungen des indischen Modernismus)</strong> zu präsentieren. Die Ausstellung ist eine der ersten internationalen Einzelausstellungen von <strong>Nasreen Mohamedi</strong> (1937–1990), einer Künstlerin, die eine einzigartige Position sowohl in der Geschichte des indischen Kunstschaffens als auch in der Geschichte der modernistischen Abstraktion darstellt. Sie wird als eine der bedeutendsten indischen Künstlerinnen ihrer Generation angesehen. Ihre Malereien, Zeichnungen und Fotografien, die sie von den frühen 1960er Jahren bis in die späten 1980er Jahre produzierte, bilden ein Schlüsselwerk innerhalb des modernistischen Kanons.   </p>

<p>Die ausserhalb Indiens wenig bekannte Arbeit von Mohamedi hat in den letzten Jahren wachsende Aufmerksamkeit und das Lob der Kritiker erhalten. Diese Ausstellung vereint zum ersten Mal eine umfassende Kollektion von Mohamedis Arbeiten, dazu gehören eine Reihe bedeutender Zeichnungen, Fotografien und Studien, sowie umfangreiches und bisher nicht gezeigtes Archivmaterial.  </p>

<p>Nasreen Mohamedi wurde 1937 in Karachi geboren und zog mit ihrer Familie nach Mumbai (damals Bombay), als sie sieben Jahre alt war. 1954 reiste sie zum Studium an der Saint Martin’s School of Art nach London (1954–57) und Paris, wo sie ein Stipendium der französischen Regierung erhielt. Nach ihrer Rückkehr nach Indien lebte sie in Bombay und Delhi und liess sich schliesslich in Baroda nieder, wo sie 1972 Lehrerin an der renommierten Kunst-Fakultät der MS University wurde. In Baroda entstand, was heute als klassische Arbeit Mohamedis angesehen wird: kleinformatige, abstrakte geometrische Zeichnungen, mit Bleistift und Feder sorgfältig erstellt, die mit dem Raster arbeiten und mit Einbezug diagonaler Linien auch davon abweichen. Unter ihren Zeitgenossen in Indien, die im allgemeinen einen figurativen erzählerischen Stil bevorzugten, stand sie praktisch allein; ihre Vorgänger sind in einer früheren Generation indischer Künstler zu suchen, die sich mit der Abstraktion beschäftigte, beispielsweise V.S. Gaitonde. Andere Parallelen zu ihrem Schaffen können in Agnes Martins Papierarbeiten gefunden werden, oder bei Kasimir Malewitsch und dem suprematistischen Aufruf zu utopischer Abstraktion. Trotz Mohamedis Weltbürgertum reflektiert ihre Arbeit auch ihre Identität als indische Künstlerin in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, denn der Subkontinent, dessen Landschaften, städtische Zentren und sein islamisches Erbe sind oft Gegenstand ihrer Arbeiten, besonders ihrer Fotografien.  </p>

<p>Zu der Ausstellung in der Kunsthalle Basel gehören Mohamedis Collagen, Studien, Zeichnungen und Fotografien von den 1960er bis zu den späten 1980er Jahren. Mohamedi signierte oder datierte ihre Arbeiten nur selten, doch fallen sie etwa in drei verschiedene Perioden. Ihre frühen Arbeiten – Aquarell und Tinte auf Papier, Öl auf Leinwand, Collagen und Lithografien – waren lyrisch und semi-abstrakt. In den 1970er Jahren bewegte sie sich näher an die Abstraktion und gegen Ende der Dekade stellte sie auf Rastern basierende Serien auf quadratischen Papieren her, die zu ihrem Markenzeichen werden sollten. In den 1980er Jahren, der letzten Phase ihres Schaffens, verliess Mohamedi das Raster und fing an, geometrische Formen zu komponieren, zum Beispiel Kombinationen diagonaler Linien, Dreiecke und Kreise, die in einem leeren Raum schwebten. Nasreen Mohamedi hat die Orte, die sie besuchte, in einer Art visueller Aufzeichnung beständig fotografiert. Obwohl sie die Fotografien nie als eigene Arbeiten angesehen hat, machen sie heute einen wesentlichen Teil ihres Oeuvres aus.  </p>

<p>Die Ausstellung wird von einer immensen Bandbreite an Archivmaterial begleitet – biografische Daten wie Schnappschüsse, Einladungskarten und Ausstellungs- besprechungen sowie Ephemera aus ihrem Atelier: Kalender, arabische Schriftzeichen, Magazinausschnitte mit Notizen, Skizzen und fotografische Experimente. Während die biografischen Informationen die Künstlerin und ihr berufliches Leben porträtieren, beleuchten die Atelier-Fundstücke Mohamedis Arbeitsprozess und die Art, wie sie eine Sprache entwickelte, die sowohl visuell als auch konzeptuell ist.  </p>

<p><strong>Nasreen Mohamedi: Notes</strong> entstand auf Initiative des Office for Contemporary Art Norway und wurde von Suman Gopinath und Grant Watson kuratiert. Die Ausstellung wurde vom Office for Contemporary Art Norway in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Basel organisiert.  </p>

<p><strong>Suman Gopinath</strong> ist Kuratorin sowie Gründerin und Direktorin von CoLab Art &#38;amp; Architecture in Bangalore, Indien.<br />
<strong>Grant Watson</strong> ist Kurator am Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen (MuHKA) in Belgien. Gopinath und Watson arbeiten seit 1999 gemeinsam an Ausstellungen über moderne und zeitgenössische Kunst aus Indien.  </p>

<p>Die Ausstellungsarchitektur wurde von <strong>Piotr Brzoza</strong>, Basel entworfen.</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>28. Mrz–24. Mai: After Architects</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/90</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 27. März 2010, 19h
Pressebesichtigung: Freitag, 26. März 2010, 11h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 27. März 2010, 19h<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 26. März 2010, 11h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>28. Mrz–24. Mai: Cyprien Gaillard – Obstacles to Renewal</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/95</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 27. März 2010, 19h
Pressebesichtigung: Freitag, 26. März 2010, 11h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 27. März 2010, 19h<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 26. März 2010, 11h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>18. Apr–06. Jun: Lili Reynaud Dewar</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/91</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 17. April 2010, 19h
Pressebesichtigung: Freitag, 16. April 2010, 12h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 17. April 2010, 19h<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 16. April 2010, 12h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>13. Jun–22. Aug: Strange Comfort (Afforded by the Profession)</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/92</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 12. Juni 2010, 19h
Pressebesichtigung: Freitag, 11. Juni 2010, 12h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 12. Juni 2010, 19h<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 11. Juni 2010, 12h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>17. Jun–29. Aug: Moyra Davey</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/93</link>
      <description>Vernissage: Mittwoch, 16. Juni 2010, 19-22h
Pressebesichtigung: Mittwoch, 16. Juni 2010, 12h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Mittwoch, 16. Juni 2010, 19-22h<br />
Pressebesichtigung: Mittwoch, 16. Juni 2010, 12h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>12. Sep–14. Nov: Pedro Barateiro</title>
      <link>http://www.kunsthallebasel.ch/ausstellungen/vorschau/94</link>
      <description>Vernissage: Samstag, 11. September 2010, 19h
Pressebesichtigung: Freitag, 10. September 2010, 11h
</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vernissage: Samstag, 11. September 2010, 19h<br />
Pressebesichtigung: Freitag, 10. September 2010, 11h</p>
]]></content:encoded>
    </item>
  </channel>
</rss>
