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Mitgliedschaft: Geschichte des Kunstvereins

 

Der Basler Kunstverein ist Träger eines Schauplatzes, der vor Ort eine Tür zum lokalen und internationalen Kunstgeschehen öffnet. Seine Gründung im Jahr 1839 war der Anfang eines bis heute ununterbrochenen Engagements für die bildende Kunst und ihre professionelle Vermittlung. Nicht ohne Stolz blickt der Basler Kunstverein auf eine lange Reihe von Ausstellungen zurück, welche der Geschichte der Kunst im 19. und 20. Jahrhundert Impulse vermittelten oder retrospektiv als zukunftsweisend anerkannt werden müssen. Einzelausstellungen von Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Vincent Van Gogh, Marc Chagall, Paul Klee, Emil Nolde oder Piet Mondrian sind prominente Beispiele für eine frühe und aufgeschlossene Rezeption in Basel. Mit der ‘neuen amerikanischen Malerei’, die 1958 hier erstmals umfassend dargestellt auf ein europäisches Publikum traf, ergriff die Kunsthalle die Initiative für eine Erweiterung der Perspektive, der zahlreiche öffentliche Sammlungen folgen sollten.

Der Basler Kunstverein ist die private Trägerschaft des Ausstellungshauses Kunsthalle. Er erfüllt die Aufgabe, mit einem engagierten Programm zu vermitteln zwischen Künstlern und Kunstfreunden. Als Institution, die im eigenen Gebäude ein populäres Restaurant betreibt, sucht sie die Gastfreundschaft und gestaltet einen lebendigen Treffpunkt im Umfeld der Kunst. Der Basler Kunstverein hat sich über Generationen entwickelt und ist aus Basel nicht mehr wegzudenken.