Yngve Holen

VERTICALSEAT

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Yngve Holen, Installationsansicht, VERTICALSEAT, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, VERTICALSEAT, Blick auf Hater Headlight, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, VERTICALSEAT, Blick auf Hater Headlight, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen und Aedrhlsomrs Othryutupt Lauecehrofn, Installationsansicht, VERTICALSEAT, Blick auf 13 7E 2C 35 D7 16 32 9A FB 07 27 12 E1 B5 2D 16 7F 19 8D 69 D8 E8 8A 18 A3 97 7A 57 7B 14 4C 8D 0E FE 39 92 1E E1 3A 66 8A E1 1E D4 5E 2A 35 13 21 5F 20 BE 2A BD A6 9B EB 39 BA 67 AA BA E8 F6, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy die Künstler. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, Installationsansicht, VERTICALSEAT, Blick auf CAKE, 2016, und Window seat 10–21 A, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, Installationsansicht, VERTICALSEAT, Blick auf CAKE, 2016, und Window seat 10–21 A, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, VERTICALSEAT, Blick auf Window seat 1–2 A, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, VERTICALSEAT, Blick auf Taxi B-QK 9999 kommt innerhalb von 2 Minuten, 2016, Kunsthalle Basel, 2016. Courtesy Yngve Holen; Galerie Neu, Berlin; Modern Art, London; Neue Alte Brücke, Frankfurt/M. Foto: Philipp Hänger/Kunsthalle Basel

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Yngve Holen, Plakat zur Ausstellung, VERTICALSEAT, Kunsthalle Basel, 2016. Gestaltung: Per Törnberg

Ausstellungstext und Veranstaltungen(PDF)
Pressebilder (ZIP)

Gewaltig unter Druck, Basler Zeitung (05/2016)
Wenn Maschinen hassen, art – Das Kunstmagazin (07/2016)
Critics‘ Picks, artforum International (07/2016)
Around Town: Basel, Frieze (07/2016)
Hi Machine!, Kunstkritikk (08/2016)
Eine Bildgeschichte der Ökonomie, Kunstforum International (08/2016)

Der menschliche Körper, so wird oft gesagt, sei in Yngve Holens (geb. 1982) Werk auffallend abwesend. Sein ganzes Oeuvre jedoch ist durchzogen vom Einfluss des Körpers mit all seiner Subjektivität, seinem Durcheinander und seinen Verflechtungen mit unserer auf Verbrauch ausgerichteten Kultur. Das zeigt sich in Holens beharrlicher Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen, die unseren Alltag dominieren, vom Transportmittel über die Schönheitschirurgie bis hin zu Lebensmitteln. In seiner bislang grössten institutionellen Ausstellung VERTICALSEAT wird der Norwegisch-Deutsche Künstler eine Reihe an neuen Arbeiten vorstellen, die genau diese Themen aufgreifen. Die Skulpturen enthüllen bizarre Materialien und verkörpern so die Faszination für alltägliche Gegenstände: Mundgeblasene, talismanähnliche Glasscheiben in Form von Boeing-Dreamliner-Flugzeugfenstern, in Massenproduktion hergestellte Absperrungen, leuchtende Autobus-Scheinwerfer mit fast menschlichen Zügen, und sogar das ultimative Wunschobjekt einer sich nach Luxus und Geschwindigkeit sehnenden Kleinfamilie, der Porsche Panamera. Für die Ausstellung werden Industrieprodukte – unmenschlich kalt in ihrem futuristischen Glanz – aufgeschnitten oder so präsentiert, dass die Frage entsteht, wie Menschen und das von ihnen Geschaffene sich in einer Zeit der technischen Beschleunigung gegenseitig neu konfigurieren. Die Ausstellung aus zahlreichen grösseren Neuproduktionen und einer Zusammenarbeit mit Aedrhlsomrs Othryutupt Lauecehrofn (geb. 1986) betont die verschiedenen Denkansätze Holens, bezüglich Alltagsobjekten und den abwesenden, jedoch stets implizierten Menschen, die sie benutzen.