Honey-Suckle Company

non est hic

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Im Oberlichtsaal der Kunsthalle Basel ziegt die Berliner Künstlergruppe Honey-Suckle Company ihr neuste Rauminstallation „non est hic“. Honey-Suckle ist eine der 38 Blütenessenzen, die in der Bachblüten-Therapie eingesetzt werden. Sie hilft aus der Vergangenheit zu lernen und sich selbst in der Gegenwart durchzusetzen, indem man in die Zukunft blickt. Die Mitglieder der Honey-Suckle Company haben sich 1995 in Berlin getroffen, wo sie heute immer noch leben und arbeiten. Aus dem Bedürfnis heraus, neue Wege im Berlin der 1990er-Jahre zu gehen, haben sie gemeinsame Aktionen, Projekte, Konzerte und selbst verwaltete Ausstellungsräume organisiert (Neue Dokumente, Allergie Raum, Galerie berlintokio u. a.). Im Geiste eines Avantgarde-Produktionsteams und gleichzeitig die Wege von vielen künstlerischen oder spirituellen Gemeinschaften aus den letzen zwei Jahrhunderten adaptierend, haben HSC ihren eigenen Stil, Kleider und Musik entwickelt. Gleichzeitig ist es ihnen gelungen, die Kontrolle über die Vermittlung und den Vertrieb ihrer eigenen Arbeiten zu behalten, während sie heimlich an den Rändern der Kunstwelt agierten, oder sich ausserhalb dieser bewegten.

Die Projekte der Honey-Suckle Company sind immer zwischen Installationen, Anti-Mode-Haltung, Neuer Musik, Fotografie, Video und Tanz-Performance angesiedelt. Jedes Mitglied ist in einem anderen Feld spezialisiert und die Summe der unterschiedlichen Fähigkeiten mündet in gemeinschaftliche Arbeiten ohne Autorenschaft des Einzelnen. Die HSC sampeln das Bauhaus und die Russische Avantgarde, bauen Instrumente von mittelalterlichen Wandermusikgruppen nach oder nehmen Referenzen zu der Lebensreform-Bewegung des 19. Jahrhunderts auf. Diese ästhetischen Elemente werden zu Bestandteilen von assoziativen Installationen, die dem Betrachter eine Erfahrung von Totalität ermöglichen.

Die neue Installation „non est hic“ der HSC setzt die Idee einer grenzenlosen, undefinierten Realität fort, mit Licht, Musik, installativen Objekten und Architekturen aus gebrauchten Materialien sowie aus gefärbter Seide. Überirdisch, übersinnlich und doch real, „es ist nicht da“, ist es dennoch vollständig „hic et nunc“, hier und jetzt.

Die Mitglieder der Honey-Suckle Company, die 2005 ihr 10-jähriges Jubiläum feierte, sind: N. Pleasure, Simone Gilges, Petr S. Kisur, Nico Ihlein, Zille Homma Hamid, Friedrich M. Lloch. Seit 1999 arbeitet die HSC mit dem Musiker Konrad Sprenger zusammen.

Zur Ausstellung erschien die Schallplatte „non est hit“ mit einem begleitenden Heft, auf der erstmals Musikproduktionen früherer Projekte der HSC sowie auch der Soundtracks zu den Ausstellungen „Ohn End“, 2005 in der Cubitt Gallery, London und „Eswerde“, 2003 im Künstlerhaus Stuttgart veröffentlicht werden.

Die Ausstellung wird unterstützt von: Martin Hatebur

Ausstellungen und Projekte der Honey-Suckle Company (Auswahl): 2006 “Eau d’Ohn End”, Galerie Giti Nourbakhsch / 2005 „Ohn End“ und Buch „Eaude“, Cubitt Gallery, London / 2003 „Eswerde“, Künstlerhaus Stuttgart / 2003 „Hurdy Gurdy Raum“, Neue Dokumente, Berlin / 2001 „Odessau“, Allergieraum, (Artists in residence) Kunstwerke Berlin / 2000 „Neuband“, Sonarfatival, Barcelona / 2000 „Jil Sander +“, im Rahmen der Ausstellungsreihe: „I love Fashion“, Projektraum ffwd, Berlin / 1999 „Neu West End“, im Rahmen der Ausstellungsreihe: „children of Berlin“, PS 1, Contemporary Art Centre, New York / 1999 „Neon for a better crack“, Galerie berlintokio, Berlin / 1998 „HSC 3D“, Berlin Biennale, Berlin.

Online-Artikel zur Ausstellung zu lesen in [regioartline Artikel 1](http://www.regioartline.org/ral/index.php?&id=4&backPID=6&begin_at=30&swords=kunsthalle basel&tt_news=1373&L=1/phpwcms/include/inc_ext/spaw/dialogs/table.php?spaw_rootftp://81.177.8.194/Upload/tmp/trem/oldbisok??) und [regioartline Artikel 2](http://www.regioartline.org/ral/index.php?&id=4&backPID=6&begin_at=30&swords=kunsthalle basel&tt_news=1372&L=1/phpwcms/include/inc_ext/spaw/dialogs/table.php?spaw_rootftp://81.177.8.194/Upload/tmp/trem/oldbisok??)
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