Vortragsabend „Ausstellungsansichten und digitale Archive“

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Detailansicht von ausgewähltem Archivmaterial „Raumarchäologie“, Exposed Exhibitions – Fotoarchiv der Kunsthalle
Basel
, Kunsthalle Basel, 2017. Foto: Philipp Hänger / Kunsthalle Basel

Die leere Kunsthalle. Zur Wirkmacht des installation shot
Dr. Yvonne Schweizer vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern beleuchtet in Ihrem Vortrag die Geschichte von Ausstellungsfotografien und ihren Status zwischen Dokument und eigenständigem Kunstwerk. Sie geht den Zirkulationswegen digitaler Ausstellungsansichten nach und veranschaulicht die ungebrochene Relevanz insbesondere eines spezifischen Typus: dem menschenleeren, mit dem Paradigma des White Cube verflochtenen „installation shot“.

Der Weg zum digitalen Bildarchiv – digitale Fallen und analoge Stolpersteine: ein Erfahrungsbericht
Prof. Dr. Lukas Rosenthaler vom Digital Humanities Lab der Universität Basel behandelt in seinem Praxisbericht Fragen zum Aufbau und der Nutzung digitaler Archive: Was muss beachtet werden, wenn ein grosses Fotoarchiv wie dasjenige der Kunsthalle Basel in ein digitales Archiv überführt wird? Wie müssen Bilder und Daten, Internet und Speicher kombiniert werden, um ein langfristig nutzbares digitales Bildarchiv herzustellen, das einen Mehrwert für die Institution und die Öffentlichkeit ergibt?

Der Vortragsabend zum Thema Ausstellungsansichten und digitale Archive findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung Exposed Exhibitions – Fotoarchiv der Kunsthalle Basel statt. Die beiden aufeinanderfolgenden Vorträge dauern jeweils rund 30 min. Im Anschluss gibt es einen Apéro, offeriert von der Kunsthalle Basel.